Investitionen in Ferienimmobilien in Südeuropa bleiben eine der attraktivsten Möglichkeiten, um Kapital zu erhalten und zu vermehren. Diese Region ist für ihr mildes Klima, ihre gut entwickelte touristische Infrastruktur und eine stabile Nachfrage nach Mietwohnungen bekannt. Doch Investoren stehen vor der wichtigen Frage: Wo ist es derzeit am rentabelsten, in Immobilien zu investieren, um hohe Renditen und Investitionssicherheit zu gewährleisten? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die vielversprechendsten Länder der Region, die Trends auf dem Immobilienmarkt und die durchschnittlichen Immobilienpreise.
Spanien: Eine klassische Investitionswahl
Spanien nimmt unter den südeuropäischen Ländern eine führende Position in Bezug auf die Attraktivität von Ferienimmobilien ein. Die Tourismussaison dauert fast das ganze Jahr über, insbesondere in den südlichen Regionen des Landes. In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise stetig gestiegen, und die Mieteinnahmen bieten den Eigentümern eine gute Rendite.
Die gefragtesten Regionen sind die Costa Blanca, die Costa del Sol, die Kanarischen Inseln und die Balearen. In Barcelona und Madrid sind Immobilien teurer, aber an der Küste lassen sich günstigere Optionen finden. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Spanien liegt zwischen 2.500 und 3.500 €, in Feriengebieten kann er jedoch bis zu 5.000 € pro m² betragen.
Beispielsweise beginnen die Preise für Apartments in Marbella bei 200.000 €, während Luxusvillen ab 1 Million Euro kosten. Günstigere Optionen sind in Torrevieja zu finden, wo Meerblick-Apartments ab 100.000 € erhältlich sind.
Portugal: Eine rentable Immobilieninvestition
Portugal, insbesondere die Algarve-Region, wird bei Investoren immer beliebter. Dies liegt an den moderaten Immobilienpreisen, dem milden Klima und der Möglichkeit, eine Aufenthaltsgenehmigung für Immobilienkäufe ab 280.000 € zu erhalten. In Lissabon und Porto sind die Preise höher, aber in Küstenstädten wie Lagos oder Faro gibt es günstigere Alternativen.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Portugal beträgt etwa 3.350 €, und Apartments in beliebten Gegenden sind ab 150.000 € erhältlich. In der Algarve kosten Villen ab 400.000 €, während kleinere Häuser bereits ab 250.000 € zu finden sind.
Griechenland: Attraktive Preise und großes Wachstumspotenzial
Griechenland bleibt eine interessante Destination für Immobilieninvestitionen. Im Vergleich zu anderen südeuropäischen Ländern sind die Immobilienpreise hier noch relativ niedrig, steigen aber jedes Jahr. Zudem können Investoren vom „Golden Visa“-Programm profitieren und eine Aufenthaltserlaubnis für Immobilienkäufe ab 250.000 € erhalten.
Die beliebtesten Investitionsregionen sind Kreta, Rhodos und Korfu. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Athen liegt bei etwa 2.700 €, während auf den Inseln die Preise zwischen 1.500 und 3.000 € pro m² variieren. Eine Wohnung mit Meerblick ist bereits ab 150.000 € erhältlich, während Häuser und Villen ab 300.000 € beginnen.
Zypern: Ein stabiler Immobilienmarkt
Zypern bleibt unter ausländischen Investoren aufgrund seiner gut entwickelten Infrastruktur, attraktiven Staatsbürgerschaftsprogramme und hohen Immobilienliquidität beliebt. Die gefragtesten Städte für Immobilienkäufe sind Limassol, Paphos und Larnaka.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in den Stadtzentren beträgt 2.850 €, während Apartmentpreise in Limassol ab 200.000 € beginnen. Küstenvillen kosten ab 500.000 € und mehr. Investitionen in zypriotische Immobilien sind eine rentable Option, da die Mietnachfrage unter Touristen und Expats konstant hoch bleibt.
Montenegro: Ein wachsender Markt
Montenegro hat sich in den letzten Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Immobilienmärkte entwickelt. Gründe dafür sind niedrige Steuern, ein einfacher Immobilienerwerbsprozess und ein steigender Touristenstrom. Im Vergleich zu westeuropäischen Ländern sind die Immobilienpreise hier noch erschwinglicher.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Budva und Kotor liegt bei etwa 2.000 €, während Apartments ab 100.000 € erhältlich sind. Villen und Häuser in beliebten Ferienorten sind ab 250.000 € zu haben, was Montenegro zu einer guten Option für eine langfristige Investition macht.
Bulgarien: Die günstigste Option
Bulgarien bleibt eines der erschwinglichsten Länder Europas für den Kauf von Ferienimmobilien. Eine Wohnung am Meer kann bereits ab 50.000 € erworben werden, während ein Haus mit Grundstück ab 150.000 € erhältlich ist. Die beliebtesten Ferienorte sind Sonnenstrand, Goldstrand und Warna.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis beträgt etwa 1.650 €, was deutlich niedriger ist als in anderen südeuropäischen Ländern. Darüber hinaus zieht Bulgarien Investoren mit niedrigen Instandhaltungskosten und niedrigen Grundsteuern an.
Trends auf dem Ferienimmobilienmarkt in Südeuropa
Für das Jahr 2025 prognostizieren Experten einen weiteren Anstieg der Immobilienpreise in südeuropäischen Ländern. In Spanien und Portugal wird eine jährliche Preissteigerung von 3–4 % erwartet, während in Griechenland und Montenegro die Immobilienwerte möglicherweise noch stärker steigen.
Schlüsselfaktoren, die den Immobilienmarkt beeinflussen:
• Wachstum des Tourismus und der Mietnachfrage.
• Entwicklung der Infrastruktur in Küstenregionen.
• Staatliche Förderprogramme für ausländische Investoren.
Die Märkte in Osteuropa, wie Bulgarien und Montenegro, bleiben für Investoren vielversprechend, die nach erschwinglichen Optionen mit Wertsteigerungspotenzial suchen.
Fazit: Wo ist es am rentabelsten zu investieren?
Die Wahl des Landes für eine Investition in Ferienimmobilien hängt vom Budget, den Zielen und den Präferenzen des Investors ab. Wer auf hohe Liquidität und Marktstabilität setzt, ist mit Spanien und Portugal gut beraten. Griechenland und Zypern bieten günstige Bedingungen für den Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis, während Montenegro und Bulgarien für diejenigen geeignet sind, die nach erschwinglichen Investitionen mit Wachstumspotenzial suchen.
In jedem Fall wird empfohlen, vor dem Kauf einer Immobilie eine Marktanalyse durchzuführen, potenzielle Instandhaltungskosten zu berücksichtigen und die rechtlichen Aspekte der Transaktion zu prüfen. Ferienimmobilien in Südeuropa bleiben eine vielversprechende Investition, die stabile Einnahmen generieren und an Wert gewinnen kann.
Ferienimmobilien in Südeuropa: Wo Investitionen noch rentabel sind
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